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WO, WANN, WIE posten?

Keine Angst vor´m Posten!

Ein paar einfache Regeln können schon Wunder wirken

 

Einfach drauf los posten ist oft nicht die idealste Lösung. Ein bisschen Strategie und Insights-Kenntnisse sind für den Erfolg Deiner Social Media Aktivitäten durchaus von Belang und Deinem Erfolg sehr dienlich.

 

Keiner erwartet von Dir, dass Du Facebook-Experte bist, um auf Social Media aktiv zu sein und auch eine gewisse Reichweite zu erlangen, aber es ist durchaus nützlich, einige Dinge zu verstehen .. 

 

.. Social Media bedeutet nämlich nicht, einfach nur schöne Bilder zu posten .. es steckt in der Tat ein kleines bisschen mehr dahinter ;)

 

 

Einer der wichtigsten Ratschläge an meine Kunden, die sich über die Sozialen Medien mehr Bekanntheit wünschen, ist:  

"Versuche mindestens 2, idealerweise 3 Beiträge pro Woche zu veröffentlichen!"

Und kaum ist es raus, spricht buchstäblich der Schock aus ihrem Gesicht .. und wie aus der Pistole geschossen kommt: 

"Herrje, was soll ich denn da so oft posten?"

Lass mich eines vorweg sagen:

 

Ich will niemanden quälen! Ich hab mir das auch nicht ausgedacht .. UND: Ich verstehe Dein Problem, aber die Plattformen funktionieren nun mal so!

 

 

Im privaten Bereich mag uns das nicht sonderlich tangieren .. Im Business Bereich tut es das aber sehr wohl! Denn wir machen das ja alles mit dem Ziel, unser Markenimage aufzubauen, bekannter zu werden und damit unser Angebot größere Beachtung findet.

 

Unsere Zeit ist schließlich kostbar, also sollten wir sie bitte nicht unnötig vergeuden. 

 

 

Also bitte verstehe: Wenn Du nicht regelmäßig und zu selten aktiv bist, vergisst die Plattform Dich! Nach einer Woche denkt der Facebook-Algorithmus schon, dass Du wohl keine Lust mehr hast. Spätestens aber nach 2 bis 3 Wochen war Deine Mühe der Vorwochen umsonst und Du beginnst von Neuem, Deine zuvor mühsam erreichte Reichweite erneut zu generieren.

 

 

Ich will Dir damit keine Angst machen - ich möchte einfach gerne, dass Du verstehst, welches Prinzip dahinter steckt und Dich für den Umgang mit den Plattformen sensibilisieren! 

 

 

 

 

So, und nun zu meinen Tipps:

Bevor ich Dir einige Tipps gebe, wie Du Inhalte zu Beiträgen generierst und was Du alles posten kannst (dazu folgt in Kürze ein ganz eigener Blogartikel), lass mich Dir hier einige "eher technische" Hinweise und Empfehlungen geben, die Dir den regelmäßigen Umgang mit den entsprechenden Medien erleichtern:

Wo soll ich posten?

Während für die Themenwahl unumgänglich ist, dass Du Deine Zielgruppe kennst, ist für die Beitragserstellung und Veröffentlichung wichtig, dass Du die Besonderheiten und Unterschiede der jeweiligen Kanäle kennst und beachtest.

 

Da Du diesen Artikel liest, gehe ich davon aus, dass Du Dich bereits in dem Stadium "Inhaltsfindung" befindest. Sicher hast Du Dir schon zuvor Gedanken darüber gemacht, wo Du Deine Kunden bzw. potenziellen Kunden am ehesten antriffst. (Solltest Du das nicht gemacht haben, rate ich Dir, Dich mit dem Thema Kanalwahl etwas näher zu befassen - lies hierzu meine Blogreihe Kanalwahl oder kontaktiere mich!) 

 

 

Tipp: Es ist nichts dagegen einzuwenden, die Inhalte parallel zu posten (Cross-Channel-Marketing genannt). Aber bitte beachte die Anforderungen der jeweiligen Kanäle! 

 

Wann soll ich posten?

Im Vorspann habe ich den ersten Schock ja bereits vorweg genommen. Im Ernst, es ist tatsächlich wichtig, Dir eine gewisse Regelmäßigkeit anzugewöhnen, um nicht letztendlich an Reichweite einzubüßen, nur weil Du keine Zeit oder keine spontane Idee hast.

 

 

INTERVALL

 

Um Dir eine gewisse Reichweite aufzubauen, solltest Du bei Facebook mindestens zwei, oder besser drei Posts in der Woche absetzen. Bei Instagram drei bis vier pro Woche. Auch Dein Blog verlangt eine gewisse Aktivität. Ein Beitrag pro Monat sollte es schon sein. Nutzer, denen Deine Blogartikel gefallen, kommen wieder zurück (das ist ja schließlich das Ziel) und sollten dann auch sporadisch neue Inhalte vorfinden. 

 

 

REGELMÄSSIGKEIT

 

spielt eine ebenso große Rolle! Überlege Dir, ob Du vielleicht feste Tage wählst. Oder möchtest Du sogar einen bestimmten Tag zu einem Motivationstag, Angebotstag oder Thementag machen? Ich poste z. B. jeden Tag und habe zwei Thementage. Mittwochs gibt´s eine besondere Empfehlung und Samstags einen Gedankenaustausch zu einem bestimmten Thema, das mich beschäftigt oder mir wichtig ist.

 

Tipp: Je konsequenter Du Dich daran hältst, desto besser kannst Du Deine Beiträge auch im Voraus planen, wenn auch zunächst nur gedanklich oder im Mindmap. Facebook hat eine Planungsfunktion für Beiträge. Nutze Sie! Damit nimmst Du Dir ein bisschen den zeitlichen Posting-Druck!

 

 

TIMING

 

Im Netz gibt es eine Reihe von Tipps - die Meinungen und Empfehlungen hinsichtlich dem Timing gehen teils weit auseinander. Tipp: Verlasse Dich nicht zu sehr auf Empfehlungen a lÀ  Sonntags zur "Tatort"-Zeit, sondern finde am besten selbst heraus, wann Deine individuelle Zielgruppe am besten reagiert!

 

Auch wenn im Allgemeinen Montagmorgens eine niedrigere Reichweite prognostiziert wird, ist Deine Zielgruppe vielleicht genau am Montagmorgen aktiv. Und während viele User am Wochenende erst ab 9 Uhr online sind, so können bestimmte Schichtdienst-Tätige vielleicht trotzdem schon um 5 Uhr online sein. 

 

Allgemein gute Zeiten für berufstätige Zielgruppen sind die Mittagspause (12:00 bis 13:30 Uhr) oder der Heimweg (17:00 bis 19:00 Uhr). Viele Menschen sind tatsächlich auch abends auf der Couch ab 20:15 gut online erreichbar.

 

Teste es am besten selbst aus!

 

Du kannst an der Interaktion selbst ablesen, welche Resonanz Deine Beiträge haben. Dies solltest Du regelmäßig checken a) damit Du Übung bekommst und b) damit Du Deine eigenen Inhalte und Zeiten gegebenenfalls anpassen kannst.  Die plattformeigenen Insights oder externe Analysetools wie z.B. Fanpagekarma (in einfacher Form auch kostenlos verwendbar) geben Dir einen guten Einblick dazu. 

Screenshot Facebook-Insights - Wann sind Deine Kunden online
Screenshot meiner Facebook-Insights: Meine Nutzer sind offensichtlich zwischen 17:00 -19:00 Uhr gar nicht online - das ändert sich sporadisch. Deshalb immer mal einen Blick rein werfen ;)

Wie soll ich posten?

Während für die Themenwahl unumgänglich ist, dass Du Deine Zielgruppe kennst, ist für die Beitragserstellung und Veröffentlichung wichtig, dass Du Dich mit den Besonderheiten und Unterschieden der jeweiligen Kanäle (siehe hierzu mein Blogartikel) vertraut machst. Markante Unterschiede bestehen (neben der Form der Interaktion) in Bildgröße, Textlänge und Hashtag-Verwendung.

 

 

 

BILDER: 

 

Jede Plattform hat andere Bildgrößen. Bei Facebook kannst Du rechteckige oder quadratische Bilder posten, während Instagram grundsätzlich nur quadratische Fotos veröffentlicht. Verwendest Du also Deinen Facebook-Post 1:1 für Instagram, wirst Du leider feststellen müssen, dass das Foto seitlich beschnitten ist, das ist erstens schade und zweitens wirkt es schnell unprofessionell. (Mehr zu den Besonderheiten von Facebook und Instagram findest Du in den hier entsprechend verlinkten Blogartikeln)

 

 

TEXTLÄNGE:

 

Während Du im BLOG ausführlich über ein gewissen Thema, einen bestimmten Anlass oder eine Geschichte schreibst, verwendest Du bei Instagram eher wenig Text. Bei Facebook hingegen sollte jedes Bild einen Text enthalten. Auch wenn Du Beiträge anderer Seiten teilst, bitte immer eine kleine Bemerkung dazu schreiben, damit die Nutzer wissen, aus welcher Intension heraus Du den Beitrag teilst und Du Dich damit identifizierst bzw. den Beitrag für interessant erachtest.

 

 

HASHTAGS:

 

#Hashtags sind Suchbegriffe, Schlagwörter anhand derer Deine Beiträge einem bestimmten Thema zugeordnet werden. Durch das Vorsetzen einer Raute# wandelst Du ein einfaches Wort in einen Hashtag um. Ein denkbarer Hashtag für das Thema dieses Blogartikels wäre z.B. #Contenttipps #Postingtipps # Marketinghilfe #wannsollichposten. Du kannst aber auch firmen- oder branchenspezifische Hashtags verwenden, wie z.B. #heddasocialmedia oder #socialmediamarketing (in meinem Fall).

 

Bei INSTAGRAM solltest Du mehrere Hashtags (6 bis 12) verwenden (Tipp: max. 3 firmenspezifische, 3 branchenspezifische und bis zu 6 themenspezifische). Mehr als 12 insgesamt sollten es nicht sein!

 

Bei FACEBOOK verwende ich selbst nicht häufig Hashtags. Allerdings können bis zu 3 Hashtags auch hier nicht schaden, denn Facebook wird immer häufiger als Suchmaschine genutzt, dafür sind Hashtags gut geeignet. Denkbar wären z.B. ein firmeneigener, ein branchenspezifischer und ein regionaler Hashtag.  

 

Auf WEBSITE & BLOG sind Hashtags unüblich, daher rate ich von einer Verwendung ab. 

FAZIT

Wie Du siehst, gibt es beim Veröffentlichen von Beiträgen eine Menge zu beachten noch weit bevor Du über Inhalte nachdenken musst. 

 

Auch wenn es zunächst viel erscheint - ich verspreche Dir:

 

Übung macht tatsächlich den Meister!! 

 

 

Sei gespannt auf den nächsten Blog-Artikel, der sich dann ganz der Themenfindung, Ideensammlung und Gestaltung widmet ;)

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