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Jahresrückblick 2019 - mein 1. Geschäftsjahr

Heute ist der letzte Tag im Jahre 2019. Spätestens heute heißt es Abschied nehmen, nicht nur vom vergangenen Jahr 2019, sondern von einem ganzen Jahrzehnt.  

 

Ich habe in den letzten 10 Jahren mein Leben einmal auf den Kopf gestellt, nichts ist mehr, wie es einst war – das war nicht in diesem Ausmaß vorauszuahnen, aber es ist gut so!

 

2019 war eines meiner intensivsten Jahre und mein 1. Geschäftsjahr. Es barg viele Erlebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen, Höhen und Tiefen, Freuden und Enttäuschungen. Und dennoch lüge ich nicht, wenn ich sage, dass ich noch nie zuvor ein Jahr so zufrieden, stolz und dankbar beendet habe, wie das jetzige.

 

Es war mir deshalb besonders wichtig, das Jahr Revue passieren zu lassen. Wenn Du das hier liest, bist Du höchstwahrscheinlich Teil meines intensiven Jahres. Es ist mir eine Freude, meine persönlichen Gedanken, Erkenntnisse aus 2019 und meine Pläne für 2020 hier mit Dir zu teilen und Dir damit einen Blick hinter meine Kulissen zu gewähren.

 

Auch wenn der Rückblick etwas ausführlicher geworden ist, würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn Du ihn bis zum Schluss liest. Denn wer weiß, vielleicht erhältst Du dadurch selbst sogar den ein oder anderen Impuls und hast Lust dazu, Dein eigenes 2019 auch nochmals kurz in Gedanken an Dir vorüber ziehen zu lassen und Dir Dein eigenes Resümee bewusster zu machen. 

Jahresrückblick 2019 – mein 1. Geschäftsjahr

Vor ziemlich genau 1 Jahr habe ich mein Business als Social Media Beraterin gestartet. War das blauäugig? Rückblickend betrachtet darf ich die Frage selbstsicher mit „Ja“ beantworten. Ich bezweifelte zwar zu keinem Zeitpunkt, dass ich in der Lage bin, dieses Business aufzubauen. Doch ich habe zugegebenermaßen echt unterschätzt, welch Fülle und Masse an Veränderungen, sowohl unternehmerisch als auch persönlich in einem einzigen Jahr so geballt auf einen einströmen können.

 

Rückblickend und unterm Strich betrachtet bin ich durchaus zufrieden, wie ich das gemeistert habe und darf zuversichtlich in das neue Jahr blicken. 

2019 - Mein Jahr der Dankbarkeit

Ich nenne 2019 auch mein Jahr der Dankbarkeit! Denn ich bin wirklich von Herzen so dankbar für die positive Resonanz und so viel Vertrauen und Unterstützung, die ich erfahren durfte.

 

Ich bin dankbar für all die vielen tollen Menschen, die ich um mich habe und die ich neu kennen lernen durfte. Für die guten Aufträge und Projekte, die ich übernehmen durfte, für die interessanten Kontakte, die ich knüpfen durfte und last but not least für alle Erfahrungen, die ich machen durfte - ich möchte keine davon missen. Die Summe all dessen hat das Jahr 2019 zu einem der interessanten Jahre meines Lebens gemacht. 

 

Ich sage all denjenigen danke, die sich auf irgendeine Weise für mich interessierten, mich begleiteten, meinen Weg wenn auch nur kurz kreuzten. Allen, die mir zur Seite standen und mich auf individuelle Art bestärkt haben.

 

In erster Reihe danke ich meinem Vater und meinen Schwestern. Sie waren immer für mich da, haben an mich geglaubt und mich aufgefangen, wenn ich schwach war – und das, obwohl sie mich anfangs für verrückt hielten und sich große Sorgen um mich machten. Ich hoffe, dass sich die Sorgen bald in Luft auflösen ;)

 

Ich danke meinen Freunden für ihr Verständnis, dass ich in 2019 nicht so viel Zeit mit ihnen verbringen konnte und sie dennoch immer für mich da sind.

 

Dann sind da noch alle Berater, die mir zur Seite standen, immer zur rechten Zeit da waren und mich unterstützt haben, wenn ich einen Gesprächspartner gebraucht habe, verzweifelt war oder mal nicht weiter wusste.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich allen meinen Kunden für das Vertrauen, das sie mir entgegenbrachten und damit einen sehr großen Teil zu meinem Erfolg und Fortschritt beigetragen haben. Besonders meine allerersten Kunden, die mir -obwohl sie wussten, dass ich erst begonnen habe- ihr Vertrauen schenkten und mir mit ihrem positiven Feedback Mut machten. Ganz besonders dankbar bin ich dafür, dass ich durchweg Kund*innen hatte, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin, so dass daraus wundervolle menschliche Bindungen entstanden ist. Das ist so wertvoll!

 

Dann möchte ich noch den Netzwerken und Unternehmerstammtischen für die freundliche Aufnahme und viele guten Gespräche und Kontakte danken. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem #USAB Unternehmerstammtisch Aschaffenburg, der erste Unternehmerstammtisch an dem ich teilgenommen habe. Ich werde nie vergessen, wie ich Ende 2018 das erste Mal bei euch war! Auch das Powerfrauen-Netzwerk-Freigericht möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Ihr habt mir einen so großen Vertrauensvorschuss gegeben. Obwohl ich erst seit Juli dabei bin, darf ich mich heute schon zu Eurem Gremium zählen, das ehrt mich und ich verspreche, ich werde mein Bestes geben!

 

Ich habe absichtlich keinen beim Namen genannt. Die Aufzählung ist absolut wertfrei. Einfach jeder, der in irgendeiner Form meine Wege gekreuzt hat ist ebenso wertvoll für mich gewesen. Die betroffenen Personen werden und dürfen sich sehr gerne angesprochen fühlen.

 

Ich danke Euch allen aus ganzem Herzen für Euer Vertrauen, Eure Unterstützung, Eure Treue und einfach nur dafür, dass ich Euch kenne! 

Worauf ich in 2019 stolz bin

Am meisten stolz bin ich auf mich selbst. Ich habe so viele Hürden genommen, bin über meinen Schatten gesprungen, habe zwischendurch beinahe mal den Glauben an mich selbst verloren und dennoch bin ich immer weiter gegangen. Das macht mich stolz und das bestärkt mich, dass ich zu viel mehr in der Lage bin, als ich mir selbst jemals zugetraut hätte. Ich habe mich enorm weiterentwickelt und gelernt, mir selbst zu vertrauen und an mich zu glauben, auch wenn die Steine, die mir im Weg liegen auch mal größer sind. 

Meine größte Erkenntnis 2019

Wenn Du Dich selbstständig machst, ist die Selbstverantwortung das Allererste, was Du lernen darfst, solltest, musst. Da ist keiner mehr, der Dich auffängt, wenn Du krank bist, keiner zahlt Dir Urlaubsgeld und keiner jagt Dich um 7 Uhr aus dem Bett. Es sagt Dir keiner, welcher Schritt auf den anderen folgt und wie Du Dir Deinen Tagesablauf planen sollst. Du kannst keinen (außer Dir selbst) dafür verantwortlich machen, dass Du schlecht gelaunt bist, Du zu wenig Geld verdienst oder Dein Tag mies gelaufen ist. Du alleine bist verantwortlich FÜR ALLES! Der Moment in dem mir bewusst wurde, dass ich für die kleinste Kleinigkeit selbst verantwortlich bin und jede einzelne Entscheidung, jeder Schritt den ich tue Konsequenzen hat, für die ich ebenfalls ganz alleine einstehen muss – das war nicht nur ernüchternd, sondern logischerweise macht das auch erstmal Angst.

 

Rückblickend darf ich allerdings sagen: Ich bin so froh, dass ich verstanden habe, was es bedeutet für sich selbst zu 100% die Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur geschäftlich, sondern auch privat. Das so richtig zu begreifen und selbst auch so zu leben war meine größte Erkenntnis. Und das alleine war es schon wert, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Mein persönliches kleines Wunder 2019

Was ich mir wirklich anders vorgestellt habe, war ich selbst als Unternehmerin. Ich habe mich mit einigen Dingen schwergetan, von denen ich dachte, sie seien für mich easy peasy, ja eine Selbstverständlichkeit. Hatte ich doch vorher schon einen sehr anspruchsvollen Job als Co-Geschäftsführerin, sollten Kundengespräche, Akquise, Netzwerken doch eigentlich kein Problem für mich darstellen. Denkste! In eigenem Namen unterwegs zu sein und mein Ding durchzuziehen löste eine Blockade in mir aus. Ich war frischgebackene Unternehmerin und hatte panische Angst vor Ablehnung. Es war ein echtes Problem für mich, auf fremde Menschen, Geschäftspartner, Kunden zu zugehen. Ich erkannte mich kaum selbst wieder und vielleicht kannst Du Dir denken, wie oft ich mich dafür selbst verteufelte.

 

Doch ich bin über meinen Schatten gesprungen, immer und immer wieder. Ich nahm an Veranstaltungen teil bei denen ich keine Menschenseele kannte – mulmiges Gefühl ist noch gelinde ausgedrückt. Je öfter ich das jedoch tat und Dank der immer wiederkehrenden positiven Resonanz wurde es immer leichter. Inzwischen liebe ich es, zu Netzwerken! Das ist mein kleines persönliches Wunder 2019 und ich bin echt stolz auf mich, wie ich das in relativ kurzer Zeit so hinbekommen habe. Hättest Du mir vor 6 Monaten gesagt, dass ich es liebe auf Business-Veranstaltungen zu gehen und Kontakte zu knüpfen, hätte ich gesagt „träum weiter“.

 

Es ist doch immer wieder unglaublich, welche Kräfte in einem stecken. 

Kleinvieh machte in 2019 sehr viel Mist

Neben meinem eigentlichen Kerngeschäft, das sich anfangs ja noch in Grenzen hielt, waren noch so viele andere Dinge zu erledigen. Neue Dinge, alte Dinge, Ideen, Visionen .. dann noch das Netzwerken, Geschäftsausstattung, Selbstorganisation, mein eigenes Marketing. Und auch wenn Home-Office sehr viele Vorteile bietet, hatte ich zugegebenermaßen natürlich auch damit zu tun, mir eine eigene Home-Office-Disziplin anzueignen.

 

Doch bei alldem ist eines nicht zu verachten: das eigene Mindset. Es passiert so vieles mit Deiner Persönlichkeit, ja, ich liebe Wachstum und Veränderung und Bewegung, aber während Du in dem Prozess drinsteckst, ist alles echt viel. Falls Du also darüber nachdenkst, Dir ein eigenes Business aufzubauen, rate ich Dir, diesen Punkt einzukalkulieren. Es erfordert viel Kraft und Energie, immer wieder umzudenken, sich auf neue Dinge einzustellen, bereit sein, öfter als gewünscht über seinen Schatten zu springen und doch immer weiter zu gehen.

 

Dann kommt noch die fachliche Weiterbildung dazu. Immer neue Menschen kennen lernen .. ach, ich könnte hier eine riesige Liste schreiben. Unterm Strich waren es einfach sehr viele Dinge, wenn auch teilweise Kleinigkeiten, mit denen ich mich tagein tagaus zu beschäftigen hatte. Vielleicht war es etwas viel, was ich mir da von 0 auf 100 zugemutet habe.

 

Aber rückblickend war es wohl genau richtig – denn heute ich habe auch verstanden, dass es durchaus legitim ist, nicht alles auf einmal zu bewältigen. Es ist auch keine Schande, sich Hilfe und Rat zu holen, wenn man mal nicht weiter weiß.  Beim Prioritäten setzen vertraue ich inzwischen mehr meiner Intuition und meinem Verstand und versuche keinen Druck entstehen zu lassen.

Vom Weg abkommen tut weh – ihn wieder zu finden ist unbezahlbar!

Was mir 2019 am meisten zu schaffen machte war, dass ich im Laufe des Sommers von meinem Weg abgekommen war. Ich war sehr unzufrieden mit allem, was ich dachte und machte. Die Auftragslage ging zurück und ich war knapp davor, den Glauben an mich und den Sinn meiner Selbstständigkeit aus den Augen zu verlieren. So ein tiefes Loch hatte ich nicht einkalkuliert, war ich doch wenige Wochen zuvor noch so zuversichtlich.

 

Das Problem war, dass ich mich zu oft und zu sehr am Außen, an anderen und am Üblichen orientiert habe. Wenn Du gerade erst angefangen hast, bleibt es nicht aus, dass Du Dich an der Konkurrenz orientierst. Aber mich mit der Konkurrenz zu vergleichen, die jahrelang im Geschäft ist – und mich zu sehr daran zu orientieren, was man üblicherweise wie macht, hat dazu geführt, dass ich mich verloren habe. Ich war nur noch darauf fokussiert, was ich nicht kann und was ich noch nicht auf die Reihe gebracht habe und habe dabei völlig übersehen, was ich gut kann und was ich bislang erreicht hatte. Das führte nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern auch zu Unsicherheit, die sich wiederum auch auf meine Auftragslage auswirkte.

 

Kurzum, nach einigen Coachings und Beratungsgesprächen bin ich gottseidank wie Phönix aus der Asche aufgestiegen und war wieder voll da. Innerhalb von 1-2 Wochen war ich wieder in der Spur. Und zeitnahe stieg meine Sichtbarkeit, meine Reichweite und Anfragen und Kooperationen kamen fast wie von selbst.

 

Nach jedem Tief kommt ein Hoch - daran besteht für mich absolut keinerlei Zweifel mehr!

Was will ich in 2020 mindestens für mich tun?

Ich möchte in 2020 meine Work-Life-Balance verbessern, denn derzeit gibt´s da nicht wirklich eine Balance. Ich habe vor, ein Selbstmanagement-Seminar zu besuchen, mir Pausen zu gönnen, mich mehr zu bewegen und mich gesünder zu ernähren. 

 

Außerdem möchte ich weiter daran arbeiten, meine Aufgaben mit mehr Leichtigkeit anzugehen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen und weniger an mir zu zweifeln. Hierfür werde ich wohl noch einige Coachings -in welcher Form auch immer- benötigen.

 

Im Hinblick auf meine anstehenden Workshops und Vorträge, habe ich vor, einen Freisprecher-Workshop zu belegen, um besser frei sprechen zu können und das Thema Lampenfieber besser in den Griff zu bekommen.

 

Weiterhin möchte ich natürlich noch mehr tolle Menschen kennen lernen und so viele gemeinsame Projekte wie möglich zu realisieren.

Welche Pläne habe ich für 2020?

Mein Plan ist es, Kooperationen mit branchenverwandten und -benachbarten Spezialisten einzugehen. Ich denke hierbei an Foto-/Videografen, Grafiker, Web-Entwickler, Email-Marketer, SEO-Spezialisten, Mindset- und Business-Coaches und alle diejenigen, deren Zielgruppen sich mit meiner überschneiden. Das Ziel ist es, meinen Kunden ein ganzheitliches Marketing-Paket aus einer Hand anzubieten, was den Vorteil hat, dass sie nur 1 Ansprechpartner haben und dennoch in vollem Umfang bedient werden.

 

Ich werde meine Work-Shops und Vorträge weiter forcieren. Ich hoffe, es kommen noch so einige dazu - sowohl bei privaten Veranstaltern als auch bei regionalen Volkshochschulen.

 

Ferner plane ich die Umgestaltung meiner Website. Künftig soll ein Buchungssystem für Beratungsgespräche und Workshops zur Verfügung stehen. Außerdem will ich Online-Webinare entwickeln, die als Pakete und Module buchbar sind. Somit können meine Kunden online zu jeder Tages- und Nachtzeit lernen, ihre Online-Sichtbarkeit zu verbessern bzw. aufzubauen.  

Nochmal Danke! Guten Rutsch - komm gut, gesund, positiv und voll motiviert in´s neue Jahr!

Zum guten Schluss dieses Jahresrückblicks bleibt mir nun nur noch, mich zusammenfassend noch mal bei allen von Euch für eure unglaubliche Unterstützung zu bedanken! Ich bin stolz und unendlich dankbar, dass ich Euch alle um mich habe!

 

Ich freue mich sehr auf das neue Jahr und bin neugierig und gespannt wie es weiter geht.

 

Jetzt wünsche ich Dir erst einmal einen guten Rutsch, ganz viel Spaß, eine tolle Party, ein leckeres Essen, gute Gesellschaft und ganz viel Glück, Gesundheit und Erfolg fürs neue Jahr! 

 

 

 

Ganz liebe Grüße,

Deine Hedda

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